Auch in diesem Jahr wurde die Preisverleihung des Friedensplakatwettbewerbs an der GMS Kleiner Heuberg schon mit Spannung erwartet. Wie in den letzten Jahren auch haben die Lerngruppen der Stufen 6 und 7 teilgenommen. Das Thema hieß „Miteinander. Einig.“ Die Schülerinnen und Schüler machten sich im Kunstunterricht und zu Hause Gedanken dazu und brachten ihre Ideen aufs Papier. In den letzten Wochen entstanden so ansprechende und kreative Plakate, die kürzlich von einer Jury des Lions-Clubs Netzwerk Süd bewertet wurden. Zur Preisverleihung kamen die Präsidentin des Lions Club Netzwerk Süd Gabi Piepenstock und ihr Ehemann Heiner Piepenstock, an die GMS Kleiner Heuberg. Unter Beifall der versammelten Schulgemeinschaft nahmen die Künstlerinnen und Künstler der jeweils drei besten Bilder jeder Lerngruppe ihre Preise entgegen. Die beiden besten Bilder aus den Stufen 6 und 7 gehen weiter in die nächste Stufe des Wettbewerbs auf Deutschlandebene, mit der Chance, auf die Europaebene und schließlich weltweit weiterzugehen. Von der GMS Kleiner Heuberg sind dies die Plakate „Frieden auf Erden“ von Sofia aus der 6b sowie „Das Miteinander-Puzzle“ von Stella-Marie, 7a. Insgesamt nehmen weltweit 600 000 Kinder an dem internationalen Wettbewerb teil, der seit über 40 Jahren von den Lions Clubs ausgerichtet wird.
In der vergangenen Woche fand die bundesweite Schulkinowoche Baden-Württemberg statt. Die Lerngruppe 10 der Gemeinschaftsschule Kleiner Heuberg tauschte für einen Tag das heimische Lernbüro gegen den Kinosaal des 1958 erbauten Kinos Blaue Brücke in Tübingen. Schon in der Schulwoche fand im Geschichtsunterricht die Auseinandersetzung mit Julius Robert Oppenheimer statt, welcher als „Vater der Atombombe“ gilt. Mit dem im Unterricht behandelten Ende des 2. Weltkriegs ergab sich hier ein passender Anschluss mit dem preisgekrönten Film „Oppenheimer“, welcher bei dreizehn Nominierungen sieben Auszeichnungen bekam. Am Freitag ging es daher für 22 Schülerinnen und Schüler und Lerngruppenleiter Maximilian Pöltl sowie Boris Lobowsky in der Früh mit dem Zug nach Tübingen, um das Kino als Lernort zu nutzen. Zu ihrer Überraschung waren sie allein im Kinosaal und lauschten konzentriert 180 Minuten der faszinierenden Aufarbeitung von Produzent Christopher Nolan. Am Ende waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass dieser Film noch weiteren Gesprächen bedarf. Einerseits wurde die komplexe und tiefgründige Struktur des Films diskutiert, andererseits gab der Film einen Ausblick über die Folgen der Atombombenentwicklung. Am Mittag durften die Schülerinnen und Schüler die Stadt Tübingen erkunden. In verschiedenen Gruppen wählten sie zwischen kulinarischen oder kulturellen Möglichkeiten. Dies reichte von einer Stadtführung durch die Altstadt bis hin zu einer Führung über den Uni-Campus, inklusive Hörsaalbesichtigung. Am Nachmittag fuhr die Gruppe mit dem Zug wieder zurück ins verschneite Rosenfeld.
Wie jedes Jahr fand zu Beginn des Schuljahres in den Lernstufen 5 ein „Bustraining“ statt. Jasmin Schlaich und Silvia Müller von der Verkehrsunfallprävention Balingen besprachen mit den Fünfern, worauf sie beim Busfahren achten sollten. Dabei ging es um das Verhalten im Vorfeld (damit man pünktlich loslaufen kann), auf dem Weg, an der Bushaltestelle (Achtsamkeit, Abstand zur Straße, richtiges Anstellen), beim Ein- und Aussteigen sowie im Bus selbst (Busfahrkarte bereithalten, grüßen, nach hinten durchlaufen, Schulranzen abnehmen usw.). Nach dieser ausführlichen Einweisung durften die Schülerinnen und Schüler den Praxistest machen. Die Firma Maas stellte eigens dafür einen Bus zur Verfügung, vielen Dank nochmal an dieser Stelle! Spektakulär war die Vollbremsung, bei der die jungen Fahrgäste am eigenen Körper spüren konnten, wie groß die Wucht selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten ist. Die GMS Kleiner Heuberg möchte mit dieser Präventionsmaßnahme dazu beitragen, dass ihre Schülerinnen und Schüler mit dem Bus sicher und angenehm zur Schule und wieder nach Hause kommen.