Mit Eimern, Zangen, Müllsäcken und Handschuhen ausgerüstet zogen die Lerngruppen der GMS vom Standort Geislingen kurz vor den Osterferien los, um die Straßenränder rund um die Schule von Unrat zu befreien. Sie sammelten Plastik, Papier, Zigarettenkippen und Flaschen an den Straßenrändern und Grünflächen. Die vollen Müllsäcke stapelten sie in der Schule und wurden von der Stadt mit kleinen Brezeln und Saft für ihr Engagement belohnt.
Wie vielfältig Mathematik sein kann, hat neulich der „Nachmittag der Mathematik“ gezeigt. Er findet alle zwei Jahre an der GMS Kleiner Heuberg statt. Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 9 erlebten in jeweils zwei jahrgangsübergreifenden Workshops praktische Anwendungen der Mathematik, z. B. im Landschaftsgartenbau, beim Messen und Wiegen oder beim mittelalterlichen Glücksspiel. Außerdem wurden Logikaufgaben gelöst, geometrische Muster gezeichnet, am PC gearbeitet, gepuzzelt, gerechnet, gebastelt und Rätsel entschlüsselt. Die verschiedenen Aktivitäten kamen bei den Jugendlichen gut an.
Am „Schmotzigen Donnerstag“ sah man in Geislingen schon früh morgens kleine Monster, Hexen, Narren und Clowns auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer hatten sich dem Anlass entsprechend gewandet: das Kollegium der Grundschule war eine „zuckersüße Candy-Crew“ und das der GMS repräsentierte verschiedene Sportarten. Schon vor der ersten Stunde schallte „Einen Stern, der deinen Namen trägt“ aus dem Gebäude und die Stimmung war ausgelassen. In der GMS Kleiner Heuberg trafen sich alle Lerngruppen im Foyer, um zu tanzen, Bowle zu trinken und sich beim Kostümwettbewerb zu präsentieren. Die schönsten Kostüme wurden dann auch unter lautem Applaus prämiert, darunter waren ein Grinch, eine Waldelfe, Leopard und Rentier, Luigi und Peach, Wednesday, Lorex und Subway Surfers. Parallel dazu waren schon Narren der Narrenzunft Geislingen im Kindergarten St. Michael und in der Grundschule am Schlossgarten unterwegs. In den Klassen 1/2 sowie 3 und 4 stellten sie ihre Masken vor und führten anschließend alle Schülerinnen und Schüler einmal über den Pausenhof in die GMS. Dort platzte dann die Aula fast aus den Nähten, denn sie füllte sich rasch mit der kleinen und großen Garde, dem Zunftrat, Schellennarren, Pelzrutscher, Spandale, Zimmermännern, Prinz und Prinzessin, Schopflenweiblen und natürlich allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beider Schulen. Die beiden Schulleiterinnen Melanie Ott und Ute Hausch gaben eine schwäbische Büttenrede zum Besten und überreichten den Narren symbolisch einen Schlüssel zur Schulmensa. Mit einer Polonäse und Bonbonregen wurden die Schülerinnen und Schüler befreit und in die Fasnetsferien entlassen - nicht jedoch die Narren, für die das Programm am „Schmotzigen“ noch lange nicht zu Ende war.